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Eingang zu Disney World Orlando

 

Unterhaltungskonzern rüstet sich für den Konkurrenzkampf beim Streamen.

 

Der amerikanische Disney-Konzern hat am 6. Februar 2019 seine Jahresbilanz präsentiert: Trotz Vorab-Investitionen für den neuen Streamingkanal Disney+ in der Höhe von 136 Millionen Dollar (etwa 119,84 Millionen Euro) erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamt-Jahresüberschuss von 2,8 Milliarden Dollar (etwa 2,467 Milliarden Euro). Damit ist zwar der Gewinn um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, aber er lag über den Erwartungen der Analysten. Gerade im letzten Quartal 2018 machte Disney trotz Wegfalls der lukrativen „Star Wars“-Filme und der Lizenzgeschäfte einen Umsatz von 15,3 Milliarden Dollar (etwa 13,482 Milliarden Euro). Insgesamt betrugen im Jahr 2018 die Umsatzerlöse laut Statista 59,434 Milliarden Dollar (etwa 52,396 Milliarden Euro). Die positiven Zahlen werden mit den Gewinnen im Sektor Themenparks und im Linear-TV-Geschäft erklärt. Disney-CEO Bob Iger betonte in diesem Zusammenhang, dass „Disneys Erfolg seit jeher auf dem ‚robusten Aufbau’ bei B2B beruhe“.

Disney wird auch 2019 viel in den Start des eigenen Streamingdienstes Disney+ investieren, um Netflix die Stirne bieten zu können. Außerdem steht das Unternehmen vor der 71,3 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Film- und TV-Portfolios von 21st Century Fox.

Bildcredit: Pixabay