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Kryptobörse nach Tod des Chefs insolvent

 

Kanadische Kryptogeldbörse Quadrigacx ist insolvent

 

Nutzer der insolventen kanadischen Kryptogeldbörse Quadrigacx müssen um ihr Geld fürchten. Ein Großteil der Guthaben soll sich nämlich in Offline-Wallets befunden haben, auf die nur der Chef Gerry Cotten Zugriff hatte – und der ist laut einer eidesstattlichen Erklärung seiner Witwe im Dezember an den Folgen einer Darmkrankheit verstorben und hat die Zugangsinformationen mit ins Grab genommen.

Der Wert der Verbindlichkeiten der Börse soll laut dem vom Fachdienst Coindesk hochgeladenen Gerichtsdokument bei umgerechnet 250 Millionen kanadischen Dollar liegen (derzeit rund 166 Millionen Euro). 70 Millionen Dollar davon seien Guthaben in herkömmlichen Währungen, 180 Millionen Dollar der Wert der Kryptoguthaben. Rund 115.000 Kunden sollen Geld auf der Börse gelagert haben. Die von der Börse gehaltenen Kryptocoins belaufen sich demnach auf 26.488 Bitcoin, 11.378 Bitcoin Cash, 11.149 Bitcoin SV, 35.230 Bitcoin Gold, 199.888 Litecoin und 429.966 Ether. Nur ein kleiner Teil davon befinde sich im Hot Storage, wobei der Anteil nicht genau beziffert wurde.

Bildcredit: pixabay