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„profil“-Klage gegen Leisner verhandelt

Nachrichtenmagazin klagte den künstlerischen Leiter auf Unterlassung und Widerruf.

Das Landesgericht Innsbruck hat sich am Donnerstag, dem 5. April 2019, mit dem Fall Andreas Leisner gegen „profil“ beschäftigt. Das Nachrichtenmagazin „profil“ klagte den Künstlerischen Leiter der Tiroler Festspiele, Andreas Leisner, auf Unterlassung und Widerruf. Der Grund: Dieser hatte von angeblichen Zahlungen durch das Magazin an einen Informanten gesprochen, damit dieser Aussagen gegen den österreichischen Dirigenten, Regisseur und Komponisten Gustav Kuhn tätigt.

Der Zivilprozess wurde am Donnerstag geschlossen, das Urteil wird schriftlich ergehen, wie Richterin Roswitha Pirchmoser erklärte. Im Vorfeld bzw. nach der ersten Verhandlung Mitte Jänner war ein Vergleich der beiden Streitparteien gescheitert.

Leisner schwächte die Anschuldigungen gegen „profil“ vor Gericht beträchtlich ab. Er wisse nicht, ob das Medium Geldzahlungen geleistet oder Geld geboten habe, sagte er bei seiner Befragung. „Gehen Sie davon aus?“, fragte die Vorsitzende. „Zum derzeitigen Zeitpunkt erscheint mir das unwahrscheinlich“, gab Leisner nunmehr zu Protokoll. Zum Zeitpunkt seiner Aussagen bei dem Pressegespräch in Erl im vergangenen Oktober, auf das „profil“ letztlich mit einer Klage reagiert, sei er hingegen davon überzeugt gewesen, so der Künstlerische Leiter.

APA/Red/DK

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